Für meine Mutter

Einen Salbeitee zum Kuchen
nach der Radtour durch das Tal
dessen Mitte dieser Fluss teilt
da gibt’s Fische ohne Zahl.
An den Ufern blühen Gräser
und zum Meer da will er hin,
sicher macht er manchen Umweg
doch er fragt nicht nach dem Sinn.
Mit dem Wasser seiner Quellen
spült er über Sand und Stein
mal als Tropfen mal als Strömung
mag er in Verwandlung sein.
Manchmal hektisch dann in Ruhe
ist er spiegelglatte See
und zu Sahne und zu Kuchen
plötzlich auch mein Salbeitee.